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Willkommen in der faszinierenden Welt des THW

Ob jung oder alt - rund 80.000 Menschen sind überzeugt von der Idee, in ihrer Freizeit ehrenamtlich technische Hilfe zu leisten, wo immer sie auf der Welt gebraucht wird. Lassen Sie sich anstecken von der Faszination des Helfens. Lernen Sie den gesetzlichen Auftrag der einzigen Katastrophenschutzorganisation des Bundes kennen, verschaffen Sie sich einen Überblick über die Technik und die Partner im In- und Ausland. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Einsatzorganisation, bei der moderne Managementinstrumente ebenso Standard sind, wie Teamgeist und Verlässlichkeit.

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten, die "alten Hasen" ihres Fachs, ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren. Doch nicht nur als eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen der Welt ist das THW konkurrenzfähig. Es sind auch die attraktiven Arbeitsplätze und die fairen Rahmenbedingungen, die das THW interessant machen.

Das sind die Worte des Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk; Albrecht Broemme

Ich selbst kam im Jahre 2000 zum Technischen Hilfswerk, anfangs freilich auch mit der Motivation einer Freistellung vom Wehr- bzw. Zivildienst - zugegebener Maßen schon damals mit dem Anspruch, dass der Ersatzdienst, den ich leiste, auch einen gewissen Sinn haben muss.

Meine ersten Jahre im THW waren noch verhältnismäßig ruhig. Ich absolvierte den "normalen" Grundausbildungsdienst und wurde nach erfolgreicher Prüfung, als Helfer der Fachgruppe Infrastruktur in den Technischen Zug, des Ortsverbandes Plauen, eingegliedert. Wenn ich von "normalem" Dienst spreche meine ich dennoch abwechslungsreiche Veranstaltungen, so sicherte der Ortsverband Plauen alljährlich die Vogtlandrallye ab und engagierte sich regelmäßig im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bei städtischen Veranstaltungen. Nach bestandener Grundausbildungsprüfung wurde ich auch für die ersten Einsätze zugelassen.

Das mit der "Ruhe" sollte sich im August des Jahres 2002 schlagartig ändern, Elbehochwasser; (Jahrhundertflut war die Schlagzeile). Der Technische Zug des Ortsverbandes Plauen wurde mehrere Wochen im Katastrophengebiet eingesetzt, nach einem Einsatz im Erzgebirgsstädtchen Olbernhau wurden wir in die Landeshauptstadt Dresden beordert. In diesen Einsätzen habe ich durch das gesehene Leid der Bevölkerung erkannt, dass es notwendig ist, sich zum Wohle der Allgemeinheit humanitär zu engagieren. Wenn man in den Augen der Menschen die Dankbarkeit sah, war das Lohn genug. Ob es der Unternehmer war, der alles verlor, dem wir aber wenigstens aus seinem fast zerstörten Haus neben einigen seiner Akten noch seinen Wellensittich retten konnten, oder auch die Hausbesitzer denen das Wasser der Elbe bis über den ersten Stock stand und wir ihnen die Keller auspumpten - überall Dankbarkeit.

Nach dieser Erfahrung setzte ich mich noch mehr als bisher für die Ziele des THW ein, ich wurde zum Zugtruppführer − also zum stellvertretenden Zugführer − berufen und konnte somit den Technischen Zug des Ortsverbandes maßgeblich weiterentwickeln.

Ab 2005 nahm ich die Funktion des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit im Ortsverband an.

Mittlerweile bin ich seit 2006 Ortsbeauftragter; also quasi der Chef, meine Arbeit im THW hat sich dadurch grundlegend geändert. Sicherlich; ich investiere jetzt viel mehr Zeit als vorher, aber es lohnt sich ... für die Vielen denen durch unsere Arbeit geholfen werden konnte und geholfen werden wird und nicht zuletzt lohnt es sich auch für mich persönlich, ich habe bei meiner Arbeit Erfahrungen gesammelt, die ich im Leben verwenden kann und wie sagte ich am Anfang: "Es soll ja auch einen gewissen Sinn haben."

Mit diesen Worten möchte ich Sie auffordern, sich ebenfalls zu engagieren, sei es beim THW oder auch in einer der zahllosen anderen Hilfsorganisationen, die Sie direkt vor ihrer Haustür finden können. Es ist oft nicht weit von Ihnen entfernt, das Leid, aber auch die Möglichkeit etwas dagegen zu tun.

Ehrenamtliches Denken und Handeln ist eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft, welche nicht nur durch die Tätigkeit allein, sondern auch durch die Akzeptanz dieses Engagements gestärkt werden kann.

Ihr Jörg Sünderhauf


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